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Fachartikel

Zahnheilkunde als Ersatzteil-Medizin Seite 1

In der Öffentlichkeit wird manchmal die Frage laut, warum man in der Zahnmedizin Materialien wie Amalgam und Billig-Legierungen verwendet.

Diese Frage der Laien ist allzu berechtigt.

In der restlichen Medizin, die rekonstruktiv tätig ist oder Fremdteile in den Körper einbringt, wie künstliche Gelenke, künstliche Herzklappen oder Herzschrittmacher , wird darauf geachtet, dass die Material-Kriterien besten und höchsten Ansprüchen gerecht werden. So sind die Stähle für die Kapseln der Herzschrittmacher aus sog. 18/8 Stählen, also rostfrei, sowohl nicht rostend als auch biokompatibel. Die Hüftgelenke aus Titan oder Aluminiumoxid Al²O³ Vollkeramik halten besten und schärfsten Material- und Biokompatibilitäts-Kriterien stand. Bei Brustimplantaten der Frauen allerdings sind auch hier die Grenzen sichtbar, die in der Ersatzteil-Medizin überschritten werden.
In der Zahnheilkunde müssten eigentlich diese meist sehr scharfen Kriterien der Ersatzteil-Medizin auch gelten. Ja man müsste soweit gehen, die Zahnheilkunde als Ersatzteilmedizin des Mundes und Gesichtes zu betrachten. Dann allerdings haben Amalgam und Palladium-Basis-Legierungen hier absolut nichts mehr verloren.

Warum wohl?

Im Zeitalter der multiplen Allergien muss sehr darauf geachtet werden, dass nicht wieder solche „Pannen“ passieren wie die des damaligen Arbeitsministers BLÜM, der 1986 Gold beim Zahnersatz sparen wollte und dafür bei den gesetzlich Versicherten Palladium verwenden liess. Dumm war dabei, dass bei Nickel-Cobald-Allergikern das Palladium ein KREUZALLERGEN war. Dies war eigentlich schon aus Amerika bekannt. Trotzdem hat der CDU-(Un)gesundheits-Arbeitsminister Blüm mit Zustimmung der SPD-Opposition eingeführt und damiz Tausende Bürger und Wähler zum Teil sehr arg geschädigt.

Wir können leider nicht mehr alle Palladium-Vergifteten fragen, wie sie dies sehen.

Dr.med.dent Thomas J. Raabe

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