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Fachartikel

Zahnheilkunde als Ersatzteil-Medizin Seite 3

Zurück zur Verträglichkeit der zahnärztlichen Materialien.

Konservierende Zahnheilkunde, also Zahnerhaltungskunde ist dem Problem der Material- Verträglichkeit im besonderen Masse ausgesetzt. Jeder kleine Ersatz von Zahn-Hart-substanz durch eine Unter-Füllung und Füllung bringt körperfremde, also biologie-fremde Stoffe zwar IN den Mund, eigentlich aber AN den Körper. Die Mundhöhle ist ja als Aussenseite des Körpers anzusehen. Die Füllungsmaterialien im Mund haben dabei dauernd Kontakt mit Körpergeweben.
Jede Ummantelung = Überkronung eines Zahnes, wie auch immer, bringt Fremd- Materia-lien in Form von Edel- oder gar Unedel- Metallen und Klebestoffe wie Befestigungs-Zemente diverser chemischer Formeln an das Zahnbein (Dentin) oder an die Schleimhäute. Durch sog. Modellguss-Prothesen aus Chrom-Kobalt-Legierungen besteht die Möglichkeit der Auslösung einer wo möglich latent vorliegenden Nickel-(Ni), oder Kobalt-(CO)-Allergie. Die seit 1986/87 als Kronenmetall verwendeten Palladium-Basis-Kupfer- oder Palladium- Basic-Silber-Legierungen erhöhen die Allergie-Auslösung-Gefahr wegen der Kreutz-Alergie- Möglichkeit zu Ni und Co. Die Palladium-Basis-Kupfer-Legierungen mussten wegen Schwerst-Erkrankungen seit Anfang der 90-er Jahre aus dem Edelmetall-Markt gezogen werden. Der Autor hat schon 1987 von Herrn Prof. Dr. MARX von der Zahnklinik der Uni Mainz eine Unbedenklichkeits-Erklärung für die von ihm in den Zahnärtztlichen Mitteilungen ZM, dem Hauptpresse-Organ der Kassenzahnärztlichen Bundes-Vereinigung (KZVB), vorgestellten Palladium-Basis-Legierungen zu erhalten, die dieser natürlich nicht gab.

Was folgert für den Laien und Wähler daraus? Sog. Bundesrepublikanische Professoren der Zahnheilkunde werden aus den Steuergeldern dieser Laien bezahlt und kümmern sich nicht um die biologische Verträglichkeit von Materialen, die sie in Fachorganen der Kassenzahnheilkunde materialkundlich positiv besprechen, die aber der diese Palladium-Basis-Legierung einführende Arbeitsminister Blüm 5-6 Jahre später wieder teilweise aus dem Verkehr ziehen musste. Es ziehe jeder Laie seine Konsequenzen daraus.

Dr.med.dent. Thomas J. Raabe

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